Vor ca. 1200 Jahren ließen sich an einer Furt, die später Teil des Stadtnamens werden sollte, die ersten Siedler nieder. Zwischen Werre und Aa entstand eines der ersten Reichsklöster Norddeutschlands, Voraussetzung für die Entwicklung der freien Reichs- und Hansestadt Herford. Über Jahrhunderte regierten die Äbtissinnen der Reichsabtei gemeinsam mit den Bürgern und mehrten Reichtum und Bedeutung der Stadt.

Sancta Herfordia - noch heute spürt man den Hauch der Geschichte. Ein Bericht des 10. Jahrhunderts verweist auf die erste Marienvision nördlich der Alpen, bereits vor tausend Jahren war sie Motiv für die Gründung des Damenstiftes auf dem Berge. Auch der Pilgerweg nach Santiago de Compostela führte durch Herford. Noch heute prägen vier hochmittelalterliche Hallenkirchen das Bild der Stadt, auch eine Anzahl Bürgerhäuser hat die Zeit überstanden.
Erst der Dreißigjährige Krieg und seine Folgen sorgten für einen jähen Absturz, von dem sich die Stadt nur spät und mühsam erholte.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Anschluss an die Bahnstrecke Hannover–Minden entscheidend bei der Entwicklung Herfords in das Zeitalter der industriellen Revolution.

Auf vielen Wegen sind die Spuren der bewegten Geschichte dieser reizvollen Stadt und ihrer Bürger zu entdecken. Ob Radewig, Altstadt, Neustadt oder Stiftberg, überall warten in den verschiedenen Stadtteilen reizvolle Ecken auf Sie. Von der mittelalterlichen Vergangenheit spannt sich ein weiter Bogen bis zum Gebäude des Museums für moderne Kunst MARTa.

Sie möchten Herford besuchen? Wir freuen uns auf Sie.



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